Strahlender Konzertabend zu Jahresbeginn

Mit einem festlichen und abwechslungsreichen Programm hat der Musikverein Wendlingen am Sonntagabend, 18. Januar, sein traditionelles Neujahrskonzert im Treffpunkt Stadtmitte gefeiert. Erstmals wurde der Konzertabend von zwei Orchestern gestaltet: Den ersten Teil übernahm das Kammerorchester der Musikschule Köngen/Wendlingen, den zweiten das Blasorchester des Musikvereins Wendlingen. Durch den Abend führte erneut Pfarrer Peter Brändle, der charmant, mit frechem Humor und fundiertem musikalischem Wissen eine gelungene Brücke zwischen Bühne und Publikum schlug. Das Publikum dankte mit großem Applaus im ausverkauften Treffpunkt Stadtmitte.

Den Auftakt gestaltete das Kammerorchester unter der Leitung von Martin Schmelcher. Mit dem Allegretto aus dem „Palladio“ von Karl Jenkins eröffneten die Streicher*innen ihren farbenreichen Konzertteil. Es folgten Peter Tschaikowskys bekannter Walzer aus der Serenade sowie der temperamentvolle „Csárdás“ von Vittorio Monti. Hier überzeugte die Geigerin Ulrike Sundy als Solistin mit virtuosem und ausdrucksstarkem Spiel. Sichtlich beeindruckt kommentierte Moderator Peter Brändle augenzwinkernd: „Das war mal richtig gut! Wenn ich mich noch einmal an das Geigespielen wagen sollte, dann nehme ich Unterricht bei Ihnen, Frau Sundy!“

Mit dem Walzer Nr. 2 aus der „Jazz Suite“ von Dimitri Schostakovitch und den feinen Klängen der „Pizzicato-Polka“ von Johann Strauss setzte das Kammerorchester weitere musikalische Akzente. Der temperamentvolle „Libertango“ von Astor Piazzolla sowie der dritte Satz „Dargason“ aus der „St. Paul’s Suite“ von Gustav Holst rundeten das Programm stimmungsvoll ab. Mit begeistertem Applaus verabschiedete das Publikum das Kammerorchester in die Pause.

Nach der Pause übernahm das Blasorchester des Musikvereins Wendlingen unter der musikalischen Leitung von Johannes Hammer und setzte einen reizvollen Kontrast zur reinen Streicherbesetzung des ersten Konzertteils. Bereits zum zweiten Mal stellte Johannes Hammer für das Neujahrskonzert ein anspruchsvolles Programm zusammen. Mit der fulminanten Ouvertüre „Pique Dame“ von Franz von Suppé wurde der zweite Teil des Abends eröffnet. Es folgte die Schnellpolka „Auf der Jagd“ von Johann Strauss‘ Sohn. Für die Polka „Feuerfest“ von Josef Strauss verwandelte sich Schlagzeuger Lukas Sigler in einen waschechten Schmied und setzte mit einem Amboss die unverwechselbaren musikalischen Akzente. Im weiteren Verlauf des Abends erklangen außerdem der „Boccaccio-Marsch“ von Franz von Suppé sowie der „Vergnügungszug“ von Johann Strauss‘ Sohn.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Sopranistin Sonnhild Beyer-Brauneisen, die das Blasorchester mit ihren Gesangssoli bereicherte. Mit den Arien „Mein Herr Marquis“ und „Spiel ich die Unschuld vom Lande“ aus der Operette „Die Fledermaus“ sowie dem „Schwips-Lied“ aus  der Operette „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauss‘ Sohn sorgte sie für große Begeisterung im Saal. Mit der ersten Zugabe „Wien bleibt Wien“ konnte das Publikum jedoch noch nicht entlassen werden, denn zum Abschluss des Neujahrskonzerts erklang traditionell der beliebte Radetzky-Marsch, bei dem kräftig mitgeklatscht wurde.

Mit strahlend-festlichen Klängen und einer gelungenen Zusammenarbeit erwies sich das Neujahrskonzert als würdiger musikalischer Auftakt ins neue Jahr. Der Musikverein Wendlingen bedankt sich beim Kammerorchester der Musikschule Köngen/Wendlingen, bei Pfarrer Peter Brändle, Sonnhild Beyer-Brauneisen sowie bei den zahlreich erschienenen Gästen. Bis zum nächsten Jahr!

Neujahrskonzert am 18. Januar

Im neuen Jahr lädt der Musikverein Wendlingen wieder zum traditionellen Neujahrskonzert in den Treffpunkt Stadtmitte ein. Diesmal mit einer musikali

sche Neuerung, denn den ersten Teil des Abends gestaltet das Kammerorchester der Musikschule Köngen/Wendlingen, während der zweite Teil vom Blasorchester des Musikverein Wendlingen übernommen wird. Für heitere Stimmung sorgt außerdem wieder die charmante Moderation von Pfarrer Peter Brändle. 

 

Das Kammerorchester der Musikschule Köngen unter der Leitung von Martin Schmelcher eröffnet den Abend mit einem farbenreichen Programm. Musik von Komponisten wie Karl Jenkins, Peter Tschaikovsky und Gustav Holst trifft hierbei auf schwungvolle Walzer und virtuose Momente mit der Solistin Ulrike Sundy an der Violine. Freuen Sie sich außerdem auf den Wiener Charme von Johann Strauss sowie den charakteristischen Tango-Esprit von Astor Piazzolla. 

 

Im zweiten Teil erklingen – ganz nach Wiener Vorbild – populäre Kompositionen aus der Strauss-Zeit sowie Solowerke und Arien aus verschiedenen Opern. Das Blasorchester des Musikverein Wendlingen unter der musikalischen Leitung von Johannes Hammer wird in diesem Jahr durch die Gesangssolistin Sonnhild Beyer-Brauneisen ergänzt. Auf dem Programm stehen unter anderem „Mein Herr Marquis“ aus der Operette Die Fledermaus sowie das Schwips-Lied aus Eine Nacht in Venedig von Johann Strauss II.

 

Die in Filderstadt geborene Sopranistin Sonnhild Beyer-Brauneisen ist ein bekanntes Gesicht in Wendlingen und Umgebung, denn sie erhielt ihre erste musikalische Ausbildung an der Musikschule Köngen/Wendlingen und erlernte dort mehrere Instrumente. Neben Querflöte und Klavier begann sie mit zwölf Jahren klassischen Gesangsunterricht bei Ingeburg Dobmeier und gewann mehrfach erste Bundespreise bei „Jugend musiziert“. Ergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Silvana Bazzoni-Bartoli (Gstaad Vocal Academy), Marlis Petersen, Prof. Katharina Kutsch und Christiane Iven. Sie wirkte in zahlreichen Aufführungen der Musikschule Köngen/Wendlingen mit. Ab 2017 studierte sie Konzertfach Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Christoph Strehl und schloss 2021 ihren Bachelor ab. Im anschließenden Masterstudium vertieft sie seither den Bereich Lied und Oratorium bei Pauliina Tukiainen und Andreas Schmidt.

Während ihres Studiums sammelte Sonnhild Beyer-Brauneisen umfangreiche Konzerterfahrung – vom Opernchor in Don Quichotte über Soli in Bachkantaten und Auftritte in der Basilika Vierzehnheiligen bis hin zu Mendelssohns Paulus und Händels Messias. 2025 übernahm sie zudem die Sopranpartie in Dvořáks Stabat Mater mit dem Daimler Sinfonieorchester Stuttgart. Seit 2021 ist sie Mitglied im Chor der KlangVerwaltung und wirkte seither in hochkarätigen Produktionen mit. Der Musikverein Wendlingen freut sich daher außerordentlich, sie als Solistin für das Neujahrskonzert gewonnen zu haben.

 

Karten können Sie bereits am 5. Dezember von 19 bis 20 Uhr auf dem Wendlinger Weihnachtsmarkt erwerben. Ab dem 8. Dezember sind die Karten im Vorverkauf beim Getränke Valet in Bodelshofen, beim Foto Fritz oder telefonisch unter 07024/53537 erhältlich. Die Eintrittspreise betragen 14 € bzw. 8 € ermäßigt (an der Abendkasse: 16 € / 10 €) und beinhalten ein Pausengetränk. Die Plätze sind nummeriert; die Saalöffnung ist um 17 Uhr, Konzertbeginn um 17:30 Uhr. 

 

Auf zahlreiche Gäste und ein wunderbares Konzerterlebnis freut sich Ihr Musikverein Wendlingen.